Private Krankenversicherung Preisvergleich Beitrag

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Private Krankenversicherung

In der Beitragsberechnung der privaten Krankenversicherung wird bereits einkalkuliert, dass mit dem Alter auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen zunimmt. In der PKV wird hierfür eine Alterungsrückstellung gebildet.
Für die nächsten Jahrzehnte wird es tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur geben. Der Anteil alter Menschen an der Bevölkerung wird stark zunehmen, gleichzeitig sinkt der Anteil junger Menschen.
Dazu einige Zahlen:
- Heute ist jeder fünfte Bürger älter als 60 Jahre, 2030 wird das für jeden dritten Bürger gelten.
-Die Zahl der über 85jährigen wird um 90 Prozent bis 2030 zunehmen.

Damit steigt natürlich auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen verbunden mit entsprechend höheren Kosten. Die Folgen für die Krankenversicherung hängen vom Finanzierungsverfahren ab. Es gibt das Umlageverfahren und das Anwartschaftsdeckungsverfahren. Nach deutschem Recht muss die PKV in der Vollversicherung nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren arbeiten. Damit wird bereits heute eine systematische Vorsorge für das Alter gebildet.

10 % Alterssicherungs-Zuschlag für Neuversicherte
Seit dem 1. 1. 2000 müssen Neuversicherte einen zusätzlichen Zuschlag von 10 Prozent auf ihren Beitrag bezahlen. Dieser Zuschlag wird in der Regel ab dem 21sten Lebensjahr und bis zum 60sten Lebensjahr berechnet. Diese Mittel werden verzinslich angelegt und ohne Abzug etwaiger Kosten - dafür verwendet, um Beitragserhöhungen ab dem 65sten Lebensalter aufzufangen. Damit kann der Betrag konstant gehalten werden, und selbst dann, wenn die Kosten im Gesundheitswesen weiter steigen. Natürlich ist das Ausmaß der finanzierenden Beitragsstabilität individuell unterschiedlich. Personen, die früh zur PKV kommen, also bspw. bereits mit 30 Jahren, bilden aus dem Zuschlag mehr Mittel zur Finanzierung der Beitragsentlastung im Alter als Personen, die bspw. erst mit 50 zur PKV kommen. Die derzeitigen Prognosen sagen für einen 30jährigen voraus, dass der Beitrag ab 60 Jahren bis zum 80sten Lebensjahr selbst dann konstant bleibt, wenn die Gesundheitskosten so steigen wie in der Vergangenheit. Ab dem 80sten Lebensjahr kann es dann sogar zu einer Beitragssenkung kommen, wenn noch Mittel aus dem Zuschlag vorhanden sind. Eine frühere Beitragssenkung ist vom Gesetzgeber leider nicht erlaubt.
Auch die bereits vor dem 1. 1. 2000 in der PKV Versicherten können an dem Beitragszuschlag teilnehmen. Für sie wird der Zuschlag beginnend mit dem Jahr 2001 mit 2 Prozent eingeführt und dann in den nächsten 4 Jahren um jeweils weitere 2 Prozent erhöht. Bestandsversicherte haben allerdings ein Widerspruchsrecht bei Einführung des Zuschlags.

Werden Beitragsanpassungen unentbehrlich, so sind ältere Versicherte davon oft besonders betroffen. Dies liegt vor allem daran, dass die Erhöhung der Krankheitskosten ein "Auffüllen" der Alterungsrückstellung für die Zukunft notwendig macht. Je älter der Versicherte ist, desto kürzere Zeit verbleibt für dieses Auffüllen, so dass der dafür erforderliche zusätzliche Beitrag entsprechend höher ausfallen muss. Ebenso muss die Alterungsrückstellung aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung zusätzlich erhöht werden. Denn: Die Alterungsrückstellung dient als eine Art Reserve, die in jungen Jahren aufgebaut wird, um im Alter den laufenden - gestiegenen - Leistungsbedarf zu decken. Eine gestiegene Lebenserwartung verursacht höhere Kosten, die durch höhere Alterungsrückstellungen aufgefangen werden müssen.
Der seit 1. Januar 2000 eingeführte gesetzliche Beitragszuschlag von 10 Prozent wird jedoch zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Beiträge im Alter beitragen. Bei hinreichend langer Versicherungszeit kann ab dem 65sten Lebensalter sogar mit absolut konstanten Beiträgen gerechnet werden, und zwar selbst dann, wenn die Gesundheitskosten weiter so wie im Durchschnitt der letzten Jahre steigen. Außerdem hat die PKV seit 1995 in erheblich erweitertem Umfang Mittel für Beitragsentlastungen im Alter verwendet.

Eine weitere Möglichkeit der noch darüber hinausgehenden Vorsorge im Alter stellen die sog. Beitragsentlastungsprogramme in der Vollversicherung dar. Im Prinzip geht es darum, sogar eine garantierte Prämienabsenkung im Rentenalter vorzunehmen, die aus einem höheren Beitrag in jungen Jahren finanziert wird. Im Rahmen eines Beitragsentlastungsprogramms zahlt der PKV-Versicherte in jungen Jahren eine zusätzliche Beitragsleistung. Diese wird für eine Beitragsreduzierung im Alter eingesetzt. Die Beitragsentlastungsprogramme sind als integrierter Bestandteil der Krankenvollversicherung ebenfalls durch den Arbeitgeber zuschussfähig.
Je früher ein Versicherter sich für ein Beitragsentlastungsprogramm entscheidet, desto niedriger kann der von ihm zu zahlende Beitrag sein.
So erhöht sich der Beitrag durch eine integrierte Beitragskomponente z.B. um rd. 10 Prozent. Damit wird dann in Abhängigkeit vom jeweiligen Tarif, Eintrittsalter und Geschlecht eine Beitragsermäßigung ab dem 65sten Lebensjahr erreicht, die insgesamt zu einer deutlich günstigeren Beitragsentwicklung im Alter führt.




Die Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
Für die Richtigkeit kann keine Haftung übernommen werden!


 

 

 

 


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