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Sparbriefe wurden von den Banken und Sparkassen vor etwa 40 Jahren als Anlagemöglichkeit geschaffen und haben feste Laufzeiten von 2 bis 6 Jahren, wobei die Zinsen für die gesamte Laufzeit fest vereinbart sind. Sparbriefe gibt es ab einem Anlagebetrag von 50 Euro.
Eine vorzeitige Verfügung ist praktisch ausgeschlossen, man könnte Sparbriefe wie Lebensversicherungen höchstens beleihen, wenn man das angelegte Geld dringend braucht.
Bei der Zinszahlung der Sparbriefe gibt es je nach Anbieter die Möglichkeit, daß die Zinsen jährlich ausgezahlt werden oder gleich wieder angelegt und mitverzinst werdent.
Meistens sind gleichbleibend hohe Zinszahlungen für jedes Jahr vereinbart. Es gibt aber auch Sparbriefe, bei denen die Zinsen jedes Jahr nach einem festen Plan ansteigen und mit staatlichen Bundesschatzbriefen verglichen werden können, bei denen es auch einen steigenden Zinsplan gibt.
Sparbriefe der Banken oder Sparkassen bieten manchmal etwas weniger Zinsen als Bundesschatzbriefe. Hier lohnt also der Zinsvergleich der Sparbriefe mit den Bundesschatzbriefen.
Zinsen aus Sparbriefen sind Kapitalerträge und müssen im Rahmen der Einkommensteuer versteuert werden, wenn ihr Steuer-Freibetrag bereits voll ausgenutzt sein sollte. Ist das nicht der Fall, bleiben die Zinsen steuerfrei.
Es gibt meist sicherheitsorientierte Geldanlagen mit mittelfristigem Anlagehorizont, die wesentlich mehr Rendite abwerfen. Ein Vergleich loht sich.
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