Unter Dachfonds werden Wertpapierfonds verstanden, welche ihr Fondsvermögen wiederum in andere Investmentfonds investieren. Es dürfen maximal bis zu 20% des Fondsvermögens in Anteilen an einzelnen Investmentfonds angelegt werden. Weiterhin dürfen nicht mehr als höchstens 10% der Anteile eines einzelnen Fonds erworben werden.
Dachfonds investieren Ihre Anlagegelder meistens in eine gemischte Zusammenstellung von Investmentfondanteilen, die wiederum in Aktien, Renten, Immobilien oder Geldmarkttitel investieren. Je nach Risikoprofil kann der Anleger unter Dachfonds mit unterschiedlich hohen Anteilen an Aktienfonds auswählen.
Das stetig wachsende Angebot an Investmentfonds (über 1500 Publikumsfonds in Deutschland) und die verschiedenen Unterteilungen in Themenfonds, Branchen- und Regionalfonds erschwert dem Privatanleger die Auswahl der für ihn optimalen Fonds.
NEU: mit der Stop and Go Strategie können Sie Dachfonds langfristig optimieren und bis zu 100% mehr Rendite erzielen! Das ist für fast jeden verfügbaren Fonds oder bestehende Depots möglich!
Vorteile von Dachfonds:
Die Auswahl der für das Risikoprofil des Dachfonds geeigneten Zielfonds wird dem Anleger durch das Fondsmanagement des Dachfonds abgenommen.
Durch die Konstruktion - viele Fonds in einem Fonds - vervielfältigt sich die Zahl der verschiedenen im Portfolio enthaltenen Wertpapiere, was logischerweise zu einer erhöhten Risikostreuung beiträgt (Ausfall- und Kursrisiko). Die Auswahl des Dachfonds muß "nur" noch anhand der persönlichen Chancen-/Risikoeinstellung vorgenommen werden.
Nachteile von Dachfonds:
Beim Erwerb eines Dachfonds werden die gleichen Gebühren wie beim Kauf eines Aktienfonds berechnet. Neben dem Ausgabeaufschlag von bis zu 5% sind dies bis zu 2 % jährliche Verwaltungs- und Managementgebühren.
Darüber hinaus sind die enthaltenen Investmentfonds ihrerseits mit Ausgabeaufschlägen und Managementgebühren behaftet. Kauft der Dachfonds Fonds der eigenen Investmentgesellschaft, so sind die Managementgebühren des Dachfonds auf die des zu kaufenden Fonds anzurechnen. Die Ausgabeaufschläge werden meist stark rabattiert.
Werden Investmentfonds einer fremden Gesellschaft erworben, kann aufgrund der hohen Kaufvolumina ebenfalls mit erheblichen Rabatten gerechnet werden.
Die Managementgebühren schlagen jedoch voll auf die Performance des Dachfond durch. Insgesamt liegen die Kosten eines Dachfond erheblich über denen einzelner Investmentfonds.
Da die Qualität und Erfahrung der Dachfonds-Manager einer der wichtigsten Ertrags- und Risikofaktoren ist, sollte man die Entwicklung in der Vergangenheit betrachten. Für eine zukünftige Entwicklung kann man zwar keine "sicheren" Voraussagen treffen, doch ein Fondmanager, der in den letzten Jahren immer gute Ergebnisse erzielt hat, gehört natürlich mit seinem Fond zu einer empfehlenswerten Geldanlage oder Kapitalanlage.
Welches der beste Dachfond für Sie ist, können Sie nachfolgend mit einem unverbindlichen und natürlich kostenlosen Vergleich anfordern.
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